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Was halten Sie von Ausschilderung einer CO2-armen Betriebsweise in Ihrer Imkerei?

Ziel einer Studie der Uni Graz im Frühjahr 2025 war es, den CO₂-Fußabdruck unterschiedlicher Imkereisysteme in Österreich zu erfassen. Wir haben etwa 100 sehr gut brauchbare Datensätze bekommen, und werden in den nächsten Monaten die Ergebnisse auch öffentlich präsentieren.

Im Zuge der wissenschaftlichen Erarbeitung haben sich zwei vermarktungsrelevante Fragen ergeben, die wir Sie bitten uns zu beantworten – die Beantwortung dauert nur 2 Minuten!

Jetzt teilnehmen!

Besuchen Sie den Versuchsbienenstand Lustbühel in Graz!

Wie schon im letzten Jahr, bieten wir interessierten Imkerinnen und Imkern aus Graz und Umgebung (aber nicht nur) die Möglichkeit sich über die Forschungen zur Varroabekämpfung mittels Brutunterbrechung an unserem Versuchsbienenstand ein Bild zu machen!
Datum: 18. Juli 2025
Ort: Lustbühelstraße 28, Graz. GPS: 47.070342236298295, 15.496382817819606,
Plus Code: 3FCW+3R Graz
Kostenlose Parkplätze vorhanden!

Öffentlicher Verkehr: Bus Linie 60 (Haltestelle „Schloß Lustbühel“)
Wenn notwendig: Eigene Schutzausrüstung mitbringen!

Hier klicken zur Anmeldung! – Oder kommen Sie am Freitag spontan vorbei – es gibt noch genügend Plätze! Treffpunkt 14:00 oder 15:30 beim Parkplatz beim Kindergarten („kleiner Kreisverkehr“)

Rückschau 2024 mit einigen Fotos

Radiobeitrag „Die Varroamilbe: Ein aussichtsloser Kampf?“ in der Sendung „Dimensionen“

In dem ausführlichen, von Lukas Tremetsberger gestaltetem Ö1 Beitrag kommen Robert Brodschneider (Uni Graz), Edith Panzenböck (Imkerin), Josef Mayr (AGES) und Marian Aschenbrenner (Berufsimker) zu Wort.

Den Beitrag können Sie bis 3. Oktober 2023 in der ORF Radiothek nachhören:

Die Varroamilbe: Ein aussichtsloser Kampf?, 26.09. | Ö1 | ORF-Radiothek (leider nicht mehr verfügbar)

Seit einem halben Jahrhundert plagt ein Parasit die Honigbiene. Varroa destructor, aus Ostasien in alle Welt verschleppt, ist seit etwa 1980 in Österreich in jedem Bienenstock anzutreffen. Während der Brutsaison der Bienen vom Frühjahr bis in den Sommer vermehren sich die zwei Millimeter großen Milben in den Brutzellen der Bienen. Sie ernähren sich von den Körpersäften der Bienen, übertragen Viren, die zu verkrüppelten Bienen mit verkürzter Lebensdauer führen. Ohne Bekämpfung stirbt der Superorganismus eines Bienenvolkes meistens innerhalb einiger Monate bis weniger Jahre. Mit unterschiedlichen Konzepten versucht die Imkerei, den Befall und die Folgen zu kontrollieren – mit schwankendem Erfolg und mit immer größerem Aufwand. Die Kehrseite der ständigen Behandlung: Man nimmt den Völkern den Druck, sich durch Selektion an die Milbe anpassen zu müssen. Die Milbe wird bleiben und es stellt sich die Frage, wie zwischen Varroamilbe und Honigbiene ein Zusammenleben entstehen kann, das eine Bienenhaltung auch in Zukunft ermöglicht.

 

FAO Leitfaden für gute Völkerführung und nachhaltige Imkerei

Die FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) hat einen 262 Seiten starken Leitfaden über Bienen (Westliche, aber auch Asiatische Honigbienen, Stachellose Bienen, Hummeln) und Imkerei veröffentlicht. Dieser enthält viel Wissenswertes über die Imkerei und Produktion aller Bienenprodukte, inklusive Apitherapie und Apitourismus.

Empfehlung! [in englischer Sprache]

Good beekeeping practices for sustainable apiculture