Im Original zu lesen im Bienen aktuell Heft Januar 2025
Kristina Gratzer & Robert Brodschneider
Institut für Biologie, Universität Graz, Universitätsplatz 2, 8010 Graz
Email: robert.brodschneider@uni-graz.at
Metalle kommen in der Natur als Spurenelemente im Boden vor und alle Organismen benötigen Metalle in Spurenmengen für lebenswichtige Prozesse. Erhöhte Mengen sind das Ergebnis menschlicher Aktivitäten wie Straßenverkehr (fossile Brennstoffe), Verbrennungen, Bergbau, metallurgischer Prozesse, landwirtschaftlicher Aktivitäten und Auswaschung aus Metallstrukturen. Erhöhte Metallkonzentrationen können biologische Prozesse stören, indem sie zum Beispiel mit der Sulfhydrylgruppe von Enzymen interagieren und so die katalytische Wirkung von Enzymen hemmen. Ausgang ist der Kontakt mit Bodenpartikeln aus der Luft. Diese landen zum Beispiel auf Pflanzenoberflächen wie Blüten oder Baumharz. Durch das Sammeln von Pollen, Nektar und Propolis sind Bienen diesen Metallen ausgesetzt und bringen sie in den Bienenstock ein.
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