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Wiener Imker und Imkerinnen aufgepasst!

 

 

Die Forschung braucht eure Mithilfe für eine bienenökologische Raumplanung in Wien. Bitte nehmt euch 5 Minuten Zeit und füllt den online Fragebogen aus.

Dr. Julia Lanner und Dr. Sophie Kratschmer vom Institut für Zoologie an der BOKU ermitteln, wo in der Stadt eine Aufwertung des Lebensraums für alle Bienen notwendig ist. Die Erkenntnisse stellen werden der Stadt Wien in einem Maßnahmenkatalog vorgestellt. In diesen Maßnahmenkatalog werden auch die Ideen und Kommentare der Imker:innen aufgenommen und der Stadt Wien anonym weitergeleitet. Die Wissenschaftlerinnen setzen sich für praktische Lösungsvorschläge ein, um die Habitatqualität für alle Bienen in Wien zu verbessern.

Mehr Informationen findet ihr auf der BOKU Homepage und der Imker AG

Radiobeitrag „Die Varroamilbe: Ein aussichtsloser Kampf?“ in der Sendung „Dimensionen“

In dem ausführlichen, von Lukas Tremetsberger gestaltetem Ö1 Beitrag kommen Robert Brodschneider (Uni Graz), Edith Panzenböck (Imkerin), Josef Mayr (AGES) und Marian Aschenbrenner (Berufsimker) zu Wort.

Den Beitrag können Sie bis 3. Oktober 2023 in der ORF Radiothek nachhören:

Die Varroamilbe: Ein aussichtsloser Kampf?, 26.09. | Ö1 | ORF-Radiothek (leider nicht mehr verfügbar)

Seit einem halben Jahrhundert plagt ein Parasit die Honigbiene. Varroa destructor, aus Ostasien in alle Welt verschleppt, ist seit etwa 1980 in Österreich in jedem Bienenstock anzutreffen. Während der Brutsaison der Bienen vom Frühjahr bis in den Sommer vermehren sich die zwei Millimeter großen Milben in den Brutzellen der Bienen. Sie ernähren sich von den Körpersäften der Bienen, übertragen Viren, die zu verkrüppelten Bienen mit verkürzter Lebensdauer führen. Ohne Bekämpfung stirbt der Superorganismus eines Bienenvolkes meistens innerhalb einiger Monate bis weniger Jahre. Mit unterschiedlichen Konzepten versucht die Imkerei, den Befall und die Folgen zu kontrollieren – mit schwankendem Erfolg und mit immer größerem Aufwand. Die Kehrseite der ständigen Behandlung: Man nimmt den Völkern den Druck, sich durch Selektion an die Milbe anpassen zu müssen. Die Milbe wird bleiben und es stellt sich die Frage, wie zwischen Varroamilbe und Honigbiene ein Zusammenleben entstehen kann, das eine Bienenhaltung auch in Zukunft ermöglicht.